Dienstag, 25. März 2014

Fernweh-Gastblogbeiträge

Hallo ihr Lieben
 
Weiter geht's mit unserer Fernweh-Reihe...Bekommt ihr schon ein bisschen Fernweh? Dann seit ihr genau richtig bi Natali, denn sie nimmtauch mit nach Thailand!
Einfach zurücklehnen und geniessen
 
 
Fernweh - Gastblogbeiträge
 
 
Grüezi ihr Lieben und willkommen an Bord von Thai-Airlines. Ich bin Natali, eure Stewardess. Normalerweise fliege ich für den Foodblog Luna’s Philosophy und serviere dort den Passagieren allerlei kulinarisch-köstliches, von herzhaft bis süß, von fest bis flüssig gibt meine Bordküche alles her, was man so gebrauchen könnte. Das Menü wird ständig erweitert, so dass früher oder später jeder Gast seinen Liebling auf der Karte findet. Kapitänin Valeria hat mich jedoch gebeten, sie heute zu besuchen. Und unter Kollegen macht man das doch gerne. :o)
 
Um euch direkt auf das bevorstehende Reiseziel einzustimmen, habe ich euch eine leckere und spritzige Hühnersuppe mitgebracht. Die Thailänder nennen sie Tom Kha Gai und wie sie zubereitet wird, erfahrt ihr weiter unten. Wusstet ihr, dass für die Thai der Kopf eines Menschen der heiligste Körperteil ist? Jemand anderen am Kopf zu berühren ist ein absolutes No-Go. Fast genau so schlimm ist es, jemanden mit seinem Fuß zu berühren oder über ihn hinwegzusteigen. Die Füße gelten nämlich als schmutzig, und wenn ihr Schmutzfinken damit jemanden berührt, könnt ihr ihm eigentlich auch direkt irgendein Schimpfwort hinterher rufen. Kommt quasi aufs selbe raus. Also man merke sich: fremde Köpfe und eigene Füße an fremden Körpern sind böse. Gut hingegen ist Gastfreundschaft. Und als guter Gastgeber tischt man auf.
 
Für Tom Kha Gai kursieren viele Rezepte im Internet. Manche erfordern Zwiebeln, andere nicht. Manche Tomaten, wieder andere nicht. Manche verlangen nach einer roten Currypaste, und manche – ihr habt es bestimmt schon erraten – nicht. Ich habe mir daraufhin selbst ein Rezept zusammengestellt, das einen Kompromiss aus allen Gelesenen darstellt. Ich habe auf die Zwiebeln verzichtet, Tomaten geschnibbelt und die rote Currypaste durch gelbe ersetzt (ok, hauptsächlich deshalb, weil das Glas mit der gelben Currypaste bereits angebrochen im Kühlschrank stand, aber ich dachte mir, zwischen gar keiner Paste und roter Paste stellt gelbe Paste doch einen netten Kompromiss dar). Authentisch? Na, vielleicht ansatzweise. :o)
 
Tom Kha Gai.jpg wird angezeigt.
 
 
Für einen großen Topf benötigt ihr:
2 Dosen Kokosmilch (jeweils 400ml)
500ml Hühnerbrühe
4 Stangen Zitronengras
1 Stück Ingwer (ca. 60g)
250g Champignons
400g Hühnerbrust
1 Limette
1TL gelbe Currypaste
Fischsauce
brauner Zucker
Salz
½ Bund Koriander
1 rote Chili
 
Kokosmilch und Brühe im Topf erhitzen. Zitronengras jeweils in 3-4 Stücke schneiden und einritzen. Ingwer schälen und in mitteldicke Scheiben schneiden. Beides in die heiße Kokosmilchbrühe geben und 3-5 Minuten köcheln lassen. Hühnerbrust, Champignons und Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden und mit in den Topf geben. Ca. 10 Minuten köcheln lassen. Das Hühnerfleisch sollte nach dieser Zeit gut durchgegart sein. Limette auspressen und den Saft in die Suppe geben, ebenso die gelbe Currypaste. Mit Fischsauce, braunem Zucker und Salz würzen. Die Ingwer- und Zitronengrasstücke aus der Suppe fischen und entsorgen. Suppe mit frischen Korianderblättern und der in Ringe geschnittenen Chili servieren.
Tom Kha Gai 2.jpg wird angezeigt.
 
 























Und nun wünsche ich euch allen einen guten Appetit und einen angenehmen Flug. Beehrt uns bald wieder, dann schickt Valeria uns nämlich auf eine neue Reise. Wohin? Das erfahrt ihr dann spontan. Wild Booking quasi. So bleibt das Leben schön spannend und lecker.
Eure Natali

1 Kommentar:

  1. Ha, Fernweh! Das kommt mir irgendwie bekannt vor :-)
    Eine Tom Kha Gai hilft zumindest für ein halbes Stündchen darüber hinweg.
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

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