Dienstag, 4. Dezember 2012

PamK Rezepte, heute Dulce de Leche & Schenkeli

Heute möchte ich euch weitere 2 Sachen aus meinem Päklein vorstellen die den Weg zu meiner Tauschpartnerin Coriandre gefunden haben.

Zum einen ist es ein supper feiner Dulce de Leche. Dulce de Leche ist eine Karamelcreme (Spanisch Süsses aus Milch).
Es ist ein einfacher aber feiner Brotaufstrich welcher in ganz Lateinamerika verbreitet ist. Ich durfte Dulce de Leche durch meine Schwägerin kennenlernen, welche einen Auslandaufenthalt in Buenos Aires gemacht hat. Das Rezept habe ich euch Hier [klick] bereits schon einmal vorgestellt. Dies ist die einfachste Art und Weise wie man die Dulce de Leche herstellen kann.
Es gibt jedoch auch viele Abwandlungen. Nehmt die Creme aus Büchse raus und mischt ein bisschen Vanillezucker, Zimt oder Kokosflocken darunter und schon schmeckt die Dulce de Leche wieder ganz anders. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.



Auch in meinem Päcklein befanden sich Schenkeli. Dies ist ein schweizerisches Rezept, bei welchem die Teigrollen frittiert werden. Ich und mein Liebster lieben dieses Gebäck und ich musste es vor ihm richtig verteidigen, damit ich meiner Tauschpartnerin ein Säcklein zuschicken konnte :)

Hier das Rezept für euch:

Zutaten für ca. 40 Stück:
100gr weiche Butter
180gr. Zucker
eine Prise Salz
3 kleine Eier
2EL Kirsch oder Milch (ich habe Milch benutzt)
400gr Mehl
1TL Backpulver
Öl zum frittieren

Zubereitung:
Zuerst die weiche Butter rühren bis sich Spitzchen bilden. Danach Zucker, eine Prise Salz und Eier daruntermischen und gut rühren bis die Masse schön hell ist. Die Milch dazugeben. Mehl und Backpulver gut vermischen und dann zur Ei-Masse geben und rühren bis sich alles gut zu einem weichen Teig vermischen.
Den Teig gut in eine Folie packen und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Wenn der Teig gut ausgekühlt ist, den Teig portionsweise in eine fingerdicke Wurst rollen, schräg in ca. 6cm Stücke schneiden.

Die Stücklein danach portionsweise in heissem Öl frittieren.
Wichtig ist dabei, dass ihr das Öl gut erhitzt und danach die Temperatur wieder ein bisschen zurückschraubt. Ansonsten werden die Schenkeli aussenrum dunkelbraun und sind innen noch flüssig.
Die Schenkeli sind gut, wenn sie eine schöne goldbraune Farbe erhalten.

Gut auskühlen lassen und pur oder mit etwas Puderzucker geniessen.
Schenkeli sind eher ein trockenes Gebäck. Also nicht erschrecken, ihr habt alles richtig gemacht :)



Habt ihr schon einmal Dulce de Leche oder Schenkeli probiert?

Alles Liebe Valeria


P.S
Möchte euch jeden Tag noch einen schönen Spruch mit auf den Weg geben :)

Im Einklang mit sich selbst braucht man keine Landkarte, um neue Wege zu entdecken.








2 Kommentare:

  1. Anonym5.12.12

    Punkto Schenkeli sind wir etwas heikel - sieh an, sieh an: Ich musste mein Päckchen auch verteidigen, damit ich wenigstens eines dieser feinen Gebäcke zum Kaffee bekommen habe...
    Und am Sonntag zum Zopf gab es schon Dulce de Leche - für meinen Diabetiker zuhause etwas gar viel Zucker - dafür hat es geschmeckt. Kleine Sünden im Advent sind lässlich! ;-)
    Danke, Danke - es war und ist himmlisch!

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Coriandre

    Das freut mich extrem das es euch geschmeckt hat. Die Schenkeli habe ich zum ersten Mal gemacht und war vollends begeistert von dem Rezept. Meine ganze Wohnung hat einfach noch 3 Tage lang davon gerochen, obwohl mein Liebster die Schenkeli schon lange gegessen hatte :)
    Alles Liebe Valeria

    AntwortenLöschen

Bitte schreib deinen Namen, damit ich auch weiss mit wem ich schreibe ;o)